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Fachrichtung Emotionale und soziale Entwicklung

 

Herzlich Willkommen in der Fachrichtung mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung (ESENT)!
Der Lehrer ist der Motor für die Lernentwicklung des Kindes. Struktur und Wertschätzung sind zwei seiner wichtigsten Werkzeuge in der Arbeit mit dem Kind am Sonderpädagogischen Bildungszentrum (SBBZ) für emotionale und soziale Entwicklung, sowie im inklusiven Setting.  
In unserer Fachrichtung steht die individuelle Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt von Erziehung und Unterricht. Ihr Lern-, Leistungs- und Sozialverhalten fordert von den Lehrerinnen und Lehrern sensible und orientierungsstiftende Formen des Umgangs, des Verständnisses und der Zuwendung.
Die Ausbildung des Vorbereitungsdienstes orientiert sich an den aktuellen Entwicklungen der Sonderpädagogik in Baden-Württemberg.
Die folgenden Kompetenzen werden für die Sonderpädagogen der Zukunft gleichwertig nebeneinanderstehen:

  • Qualitativ guten sonderpädagogischen Unterricht durchführen können
  • Professionell Gespräche und Beratung gestalten können
  • Eine fundierte sonderpädagogische Diagnostik, auch im Rahmen des sonderpädagogischen Dienstes und des gemeinsamen Unterrichts (GU) erheben zu können

Leitziel von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen in der Fachrichtung mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung ist es, gesellschaftliche wie kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Dies bedarf einer mehrdimensional angelegten Förderung, die sowohl emotionale, kognitive und soziale Bedingungen des Handelns und Erlebens von Kindern und Jugendlichen als auch System strukturelle Bedingungen und Benachteiligungen für das Lern-und Leistungsverhalten berücksichtigt.
Die Ausbildung in der Fachrichtung ESENT am Studienseminar Heidelberg gliedert sich in einen schulpraktischen und einen fachrichtungsspezifischen Anteil am Seminar. Pädagogisches Handeln in der Schule, eng verzahnt mit der Reflexion am Seminar, leistet einen Beitrag zur Professionalisierung der Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter. Ziel ist die Ausbildung eines professionell Handelnden und reflektierenden Praktikers.
Durch die im Schaubild verankerten Kompetenzbereiche und deren Umsetzung an Schule und Seminar sollen die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in Ihrer Ausbildung methodisch-didaktisch, sowie  personal erweitert und gestärkt werden.



In der Ausbildung werden die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter durch Mentorinnen und Mentoren, Schulleitungen und die Ausbilderinnen und Ausbilder der Fachrichtung im Aufbau von:

  • angemessenen Wahrnehmungsschemata,
  • eines breiten Repertoires an Handlungsmöglichkeiten,
  • der systematischen Reflexion des Handelns im pädagogischen Kontext

unterstützt und begleitet.

Folgende Handlungsfelder stehen im Vordergrund:

  • Aufarbeitung des beruflichen Alltags und der Rolle als Sonderpädagogin/ als Sonderpädagoge.
  • Diagnose und Dokumentation des Lern- und Entwicklungsstands von Schülerinnen und Schülern mit drohender oder manifester Beeinträchtigung im Sozialen, Emotionalen, Lernen und Leisten  in der Auswirkung auf Unterricht und Erziehung.
  • Inklusive Bildungsangebote bei Schülerinnen und Schülern mit drohender oder manifester Beeinträchtigung im Sozialen, Emotionalen, Lernen und Leisten, sowie schulische und außerschulische Formen der Kooperation und Integration.
  • Entwicklung und Durchführung individueller Förderkonzepte auf dem Hintergrund eines geklärten Verständnisses individueller Lern- und Entwicklungsbegleitung (ILEB).
  • Reflexion der Wirkung erzieherischer Prozesse in heterogenen Lerngruppen unter besonderer Berücksichtigung individueller Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen.
  • Analyse von Unterrichtskonzepten.
  • Planung, Durchführung und Reflexion eines individualisierenden und kompetenzorientierten Unterrichts.
  • Analyse von Medien im Lernprozess von Schülerinnen und Schülern mit erschwerten Lernausgangslagen. Fokus ist die sonderpädagogische Einsatzfähigkeit sowie die Medienauswahl und Medienerstellung.
  • Kooperation in pädagogischen Handlungsfeldern des schulischen und außerschulischen Bereichs.
  • Kollegiale Fallberatung in der Ausbildungsgruppe.

 

 

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